17 Hallen, 239 Teams, 478 Teilnehmer!

Am Sonntag, den 12. November 2017 haben in deutschen Kletterhallen die Hände geglüht. Bereits zum sechsten Mal hat der hallenübergreifende Klettermarathon quer durch die Bundesrepublik hindurch stattgefunden. Anders als bei offiziellen Wettkampfformaten des Alpenvereins, geht es bei dieser Veranstaltung nicht darum, möglichst schwere, sondern möglichst viele Routen zu bezwingen. In diesem Jahr haben mit 17 Kletterhallen so viele Standorte wie nie zuvor teilgenommen. Insgesamt gingen 239 Teams - jeweils aus zwei Athleten bestehend - also 478 Teilnehmer an den Start. Diese konnten in zwei Halbzeiten zu je drei Stunden so viele Klettermeter bzw. Routen klettern, wie es die Kräfte hergaben. Gewertet wurde in drei Kategorien: reine Frauen-, reine Männer- sowie Mixed-Teams. Die erkletterten Meter wurden dabei live ausgewertet und in die Hallen projiziert. Auf diese Weise konnten sich die Teams ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, sich ständig gegenseitig vergleichen und anspornen. Auch überregional war ein Vergleich möglich und spannend. In der ersten Halbzeit dominierte Buchholz, dicht gefolgt von Fulda. Schlussendlich konnte sich Fulda, knapp vor Gießen, mit 1268 durchschnittlichen Klettermeter pro Starter durchsetzen. Der Wanderpokal, der bisher in Siegen beheimatet war, wechselt 2017 somit ins hessische Fulda. Insgesamt scheint der Marathongedanke in Hessen tief verwurzelt zu sein, denn auch der zweite und dritte Platz gehen mit Gießen (1210m/Teilnehmer) und Wetzlar (1056m/Teilnehmer) nach Hessen.